Ein USB-Stick soll formatiert werden. Gewünschtes Dateisystem ist 'exfat', weil das Dateisystem unter Linux, Windows und Mac genutzt werden kann.
Unbedingt darauf achten, dass der richtige Datenträger ausgewählt wird!
Alle Daten werden gelöscht!
USB-Stick einstecken, Laufwerksnamen ermitteln und prüfen, wo und wie er erkannt wird.
$ lsblk
Ausgabe Beispielansicht
NAME MAJ:MIN RM SIZE RO TYPE MOUNTPOINTS sda 8:0 0 931,5G 0 disk └─sda1 8:1 0 931,5G 0 part /mnt/irgendwas sdb 8:16 1 115,5G 0 disk └─sdb1 8:17 1 115,4G 0 part /media/username/PRODUKTNAME nvme0n1 259:0 0 238,5G 0 disk ├─nvme0n1p1 259:1 0 300M 0 part /boot/efi ├─nvme0n1p2 259:2 0 221,1G 0 part / └─nvme0n1p3 259:3 0 17,1G 0 part [SWAP]
Formatiert werden soll 'sdb1'.
Dazu muss vorher der Datenträger ausgehängt werden mit:
$ sudo umount /dev/sdb1
Wenn der Datenträger nicht ausgehängt ist, kommt eine Meldung ähnlich dieser hier auf:
open failed : /dev/sdb1, Device or resource busy
Maximale Dateigröße theoretisch 16 Exabytes.
$ sudo mkfs.exfat -n "stickname" /dev/sdb1
Ausgabe:
exfatprogs version : 1.2.9 Creating exFAT filesystem(/dev/sdb1, cluster size=131072)
Ein wir oben angegebender USB-Stick kann unter Debian einwandfrei genutzt werden. Ein Apple-Computer kann den Datenträger nicht lesen. Nach dem Einstecken erscheint als Meldung 'Ignorieren', 'Initialisieren'.
Das Kommando zum Formatieren muss so geändert werden, dass die Clustergröße 128 KB geändert wird.
Maximale Dateigröße theoretisch 16 Exabytes.
Dieses Format scheint mir am besten geeignet, um unter
den drei Betriebssystemen mit sehr großen Dateien
genutzt werden zu können. Ich denke da an sehr große
Bilddateien viel sehr vielen Ebenen.
$ sudo mkfs.exfat -c 128k -L "stickname" /dev/sdb1
Mögliche maximale Dateigröße unter 4 GB.
$ sudo mkfs.vfat -F 32 -n "stickname" /dev/sdb1
Mögliche maximale Dateigröße unter 4 GB.
$ sudo mkfs.vfat -n "stickname" /dev/sdb1
Maximale Dateigröße 16 Terabyte.
$ sudo mkfs.ext4 -L "stickname" /dev/sdb1